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Human Rights Watch gratuliert Usbekistan

Die auf den Schutz von Menschenrechten spezialisierte NGO schätzt den Kurs der Regierung von Schawkat Mirsojojew als in die richtige Richtung gehend ein und ermutigte die Regierung des usbekischen Präsidenten Schawkat Mirsijojew, diesen Kurs weiterzuführen.

Human Rights Watch (HRW) gratuliert Usbekistan: In den vergangenen 10 Jahren wäre eine solche Ankündigung undenkbar gewesen. Genau das jedoch geschah jedoch am 05. September in Taschkent, der Hauptstadt des Landes. Während eines Forums, dass NGO´s gewidmet war, bestätigten die beiden HRW Repräsentanten für Usbekistan, dass ihre Organisation Usbekistan für seinen Fortschritt im Bereich der Menschenrechte gratuliert.

Was zurzeit in Usbekistan geschieht, ist bedeutsam. Man könnte es als einen Moment der Hoffnung bezeichnen“, schrieb Hugh Williamson, Direktor für Europe und Zentralasien bei HRW. Weiterhin stellte der auf Zentralasien spezialisierte Forscher Steve Swerdlow positive Entwicklungen für die Medienentwicklung und die freie Meinungsäußerung fest, wie Gazeta.uz berichtet.

„Wir bleiben eine unabhängige Stimme“

Diese Erklärung soll jedoch kein Freifahrtschein der NGO für die Regierung Schawkat Mirzijojews sein. Dieser war im Dezember 2016 nach dem Tod des ersten usbekischen Präsidenten Islam Karimow im September 2016 an die Macht gekommen. „Das Wichtigste für die usbekische Regierung ist es, diese bescheidenen Fortschritte in institutionelle Veränderungen und nachhaltige Verbesserungen umzusetzen„, sagte Steve Swerdlow in der HRW-Erklärung.

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Wir bleiben eine unabhängige Stimme, die manchmal kritisch ist, die aber immer dabei helfen wird, zuverlässige Informationen zu sammeln und Empfehlungen an die usbekische Regierung in Bezug auf ihre Menschenrechtsverpflichtungen zu auszusprechen„, so Steve Swerdlow weiterhin.

Nachhaltige Entwicklungen

Die beiden Mitglieder von HRW begrüßten auch die Rückkehr der Organisation nach Usbekistan, sieben Jahre nach ihrem Verbot. Ein starkes Zeichen der Öffnung der usbekischen Regierung, die auch der BBC bekanntgab, dass diese ihre Aktivitäten in usbekischer Sprache wiederaufnehmen können. Der Sender hat sein Büro in Usbekistan noch nicht wiedereröffnet, betreibt jedoch einen usbekischsprachigen Zweig in Afghanistan.

Mit dem ersten Besuch im Land seit 2010 strebt Human Rights Watch nachhaltige Entwicklungen an. Mit den zahlreichen von Schawkat Mirsijojew eingeführten Veränderungen, einschließlich der Liberalisierung der usbekischen Währung, scheint das Land entschlossen zu sein, sich zu öffnen.

Die Redaktion

Aus dem Französischen von Janny Schulz

 

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